Der Prüfcode
Jedes ZEUS-Zertifikat trägt einen Prüfcode. Sie geben ihn von Hand auf der ZEUS-Website ein und sehen dann, was zu diesem Hund hinterlegt ist. Das ist umständlicher als ein QR-Code — und genau das ist der Grund dafür.
Prüfcode eingeben — Beispiel
Beispiel, kein gültiger Code. Die Eingabe erfolgt auf der ZEUS-Website.
Ein Code, den Sie tippen, führt dorthin, wo Sie ihn eintippen. Er kann Sie nirgendwohin bringen, wo Sie nicht ohnehin schon sind. Das klingt banal — es ist der ganze Unterschied.
QR-Codes sind bequem, und Bequemlichkeit ist bei einem Nachweis das falsche Kriterium. Drei Gründe sprechen dagegen:
Ein QR-Code ist für Menschen unlesbar. Ob dahinter die echte Adresse steht oder eine, die ihr nur ähnlich sieht, erkennt man erst, wenn die Seite bereits geöffnet ist — und dann oft nicht einmal dann.
Ein aufgedruckter Code ist ein Bild. Wer ein Papier fälscht, druckt ein anderes Bild darauf. Ein Aufkleber genügt. Ein Zeichenkürzel, das Sie auf einer Ihnen bekannten Adresse eingeben, lässt sich so nicht umlenken.
Beim Scannen entscheidet der Code, wohin Sie gehen. Beim Tippen entscheiden Sie es. Bei einem Dokument, das Vertrauen begründen soll, gehört diese Entscheidung zu Ihnen.
Ein Ausdruck lässt sich herstellen. Ein Eintrag, den eine Zertifizierungsstelle hinterlegt hat, nicht. Deshalb ist der Code kein Zierrat auf dem Dokument, sondern der eigentliche Zweck: Er verbindet das Blatt in Ihrer Hand mit dem, was tatsächlich geprüft wurde.
Was Sie nach der Eingabe sehen, kommt nicht von der Person, die Ihnen das Papier gegeben hat.
Sicherheit, die vier Sekunden kostet, ist keine Zumutung.
Er steht auf dem Zertifikat des Welpen, und er bleibt gültig. Wer den Hund in zehn Jahren übernimmt — Familie, Tierarzt, ein neuer Halter —, kann denselben Code eingeben und dasselbe nachsehen.
Die Zertifikatsketten werden 15 Jahre aufbewahrt. Länger, als die meisten Hunde leben.
ZEUS ist ein Qualzucht-Präventionsprogramm für Züchterinnen und Züchter. Zuerst werden die Elterntiere untersucht und erhalten — jedes für sich — ihre Zuchttauglichkeit. Dann wird geprüft, ob diese beiden Tiere miteinander verpaart werden dürfen. Erst wenn beides zusammenpasst, bekommt der Welpe sein Qualzuchtpräventionszertifikat.
Und zu jedem Zertifikat gehört der Code, den Sie eintippen. Für Sie kostenlos.
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